Modern Warfare 2 - UK: Meistverkauftes Videospiel überhaupt
Modern Warfare 2 ist neuer Spitzenreiter der ewigen Verkaufscharts im Vereinigten Königreich.
Der Shooter Call of Duty: Modern Warfare 2 ist schon jetzt unerhört erfolgreich, stellt aber immer mehr Rekorde ein. Nach dem bisher erfolgreichsten Launch eines Unterhaltungsproduktes in der Startwoche entwickelt sich das Spiel zum meistverkauften Videospiel überhaupt und stößt damit in Großbritannien beispielsweiseden bisherigen Spitzenreiter Dr. Kawashima (Nintendo DS) vom Thron.
Das geht aus einer Pressemeldung des Marktforschungsunternehmens GfK Chart-Track hervor, das die wöchentlichen Verkaufscharts für alle europäischen Länder erfasst. Der Shooter übernimmt zehn Monate nach seinem Release die Spitze, kein anderes Videospiel konnte mehr Exemplare absetzen.
Die genaue Höhe der Verkaufszahlen veröffentlicht GfK Chart-Track nicht, vgchartz.com schätzt aber, dass Modern Warfare 2 weltweit weit über 20 Millionen mal über die Ladentheke ging.
Medal of Honor - Bundeswehr entsetzt, Großbritannien für Verbot
Die Bundeswehr äußert sich bestürzt über die Handlung des Ego-Shooters Medal of Honor.
Die Widerstand gegen den Ego-Shooter Medal of Honor zieht immer weitere Kreise. Nachdem sich am Wochenende bereits mehrere Länder für ein Verbot von Medal of Honor ausgesprochen haben, kritisiert nun auch die Bundeswehr den Titel aufs Schärfste. Der Grund: Die Handlung des neuesten Teil der Serie spielt in Afghanistan.
"Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben", äußerte sich Bundeswehrverbandssprecher Wilfried Stolze empört darüber, dass der Spieler unter anderem auch in die Rolle der Taliban schlüpfen kann.
Bereits am Wochenende hat sich der britische Verteidigungsminister Liam Fox vehement gegen die Veröffentlichung von Medal of Honor ausgesprochen. In einem Interview äußerte Fox sein ganzes Unverständnis darüber, wie Electronic Arts auf die Idee kommen könne, einen Multiplayer-Modus zu entwickeln, in dem der Spieler sich auf Seiten der Taliban schlagen kann.
"Ich bin empört und ärgerlich. Es ist schwer zu glauben, dass sich ein Bürger unseres Landes den Kauf eines derart unbritischen Spieles wünscht. Ich bitte unsere Versandhändler und Shops inständig, dass Sie unsere bewaffneten Truppen unterstützen und den Verkauf dieses geschmacklosen Spiels verbieten."
Auch in den USA mehren sich die Stimmen, wonach der Ego-Shooter nicht verkauft werden dürfe. Electronic Arts indes sieht sich keiner Schuld bewußt. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus wies ein Firmensprecher des Publishers jede Anschuldigung von sich.
"Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV thematisiert werden darf, warum nicht auch in einem Game."
Medal of Honor soll am 14. Oktober in Deutschland erscheinen.